Mallorca

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Sa Calobra Formentor

Sa Calobra

Sa Calobra ist ein Phänomen. Jeden Tag quälen sich dutzende Busse voller Touristen und noch mehr Mietwagen die schmale kurvenreiche Straße hinunter. Ich schätze, dass Sa Calobra der meistbesuchte Ausflugsort Mallorcas ist, weil es in keinem Veranstalterprogramm für Inselrundfahrten fehlt. Dennoch frage ich mich wieso? Wahrscheinlich ist weniger die Ankunft in Sa Calobra als vielmehr der Weg dorthin das Ziel.

Die zwölf Kilometer lange Straße ist ein Wunderwerk der Ingenieurskunst. Sie wurde von 1932 an gebaut und überwindet 700 Höhenmeter durch zahlreiche Kurven, von denen die »Nus de Sa Corbata« (Krawattenknoten) die bekannteste ist. Hier überquert die Straße sich selbst auf einer Brücke.

Ich war bereits um 10 Uhr unten vor Ort. Busse waren um diese Zeit noch keine angekommen und es hatte nur eine handvoll Mietwagen geparkt. Ruhe... Das Glanzlicht von Sa Calobra ist ohne Zweifel die Mündung des Torrent de Pareis. Hierher gelangt jeder Tourist vorbei an einigen Restaurants und Souvenirläden durch schließlich zwei schmale Fußgängertunnel. Die allermeisten Touristen bleiben hier und kehren um. Ich war jedoch ein Stück weit in den Torrent de Pareis hineingelaufen, bis nach etwa 20 Minuten ein Gefahrenschild auf den strapaziösen weiteren Weg aufmerksam machte. Die Schlucht wurde hier nämlich durch enorme Felsbrocken versperrt und man kam nur noch mit Kletterei weiter.

Nus de Sa Corbata
Felsentor
Torrent de Pareis